In seiner Antrittsvorlesung gibt Prof. Dr. Phillip Ozimek Einblicke in seine Forschung zu den psychologischen Folgen der Nutzung sozialer Medien. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen ihr Verhalten im digitalen Alltag regulieren und welche Auswirkungen soziale Medien auf Wohlbefinden, Arbeitsleben und zwischenmenschliche Beziehungen haben können. Dabei werden unter anderem Themen wie soziale Vergleiche, Fear of Missing Out, problematische Nutzung sozialer Medien sowie Phänomene wie „Phubbing“ – das Ignorieren von Partnerinnen oder Partnern durch Smartphone-Nutzung – aufgegriffen. Der Vortrag beleuchtet, unter welchen Bedingungen soziale Medien positive oder negative Effekte entfalten und welche Rolle individuelle Motive, Persönlichkeitsmerkmale und Formen der Selbstregulation dabei spielen.
