Selbstregulation im digitalen Alltag (Antrittsvorlesung)

Wie beeinflussen soziale Medien unser tägliches Leben – und vor allem unser psychisches Wohlbefinden? Welche Rolle spielen Selbstregulation, soziale Vergleiche oder die Angst, etwas zu verpassen (FoMO)? Und welche Auswirkungen hat digitale Kommunikation auf unsere Beziehungen und unsere Arbeitswelt? In seiner Antrittsvorlesung gibt Prof. Ozimek spannende Einblicke in aktuelle Forschung aus der Sozial-, Medien- und Arbeitspsychologie.

Soziale Medien und Narzissmus

Sind soziale Medien ein Narzissmus-Booster – oder ist das zu einfach gedacht? Ausgehend von früher Forschung zu Facebook und Selbstdarstellung wird deutlich: Narzissmus ist kein Entweder-oder. Die sozialpsychologische Forschung unterscheidet zwischen grandiosem und vulnerablem Narzissmus – und genau hier liegt der entscheidende Unterschied. Dabei ist nicht die Plattform an sich ist das Problem, sondern wie wir sie nutzen und mit welcher psychologischen Ausgangslage.

Soziale Medien und Materialismus

Fast jeder nutzt soziale Medien, aber was machen sie eigentlich mit unserem Verhältnis zu Besitz, Erfolg und Glück? In der vierten Folge unserer Reihe „Die Sozialpsychologie sozialer Medien“ sprechen Prof. Dr. habil. Peter J. Weber und Prof. Dr. habil. Phillip Ozimek über den Zusammenhang von Social Media und Materialismus. Warum soziale Medien eine perfekte Bühne für soziale Vergleiche sind, wieso Likes, Follower und Kontakte zu „digitalen Besitztümern“ werden, wie Influencer Marketing unser Konsumverhalten prägt – und weshalb Materialismus langfristig unglücklich macht – erklärt Prof. Dr. Ozimek anhand zentraler psychologischer Konzepte und aktueller Studien.

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