Veranstaltungen des Ethik-Instituts

Veranstaltungen 2022

Symposion „Synodalität“

Am 28. und 29. Juni 2022 tagte ein Online-Symposion zum Thema Synodalität der Vinzenz Pallotti University (VP-Uni) in Zusammenarbeit mit der pallottinischen Universität FAPAS Faculdade Palotina in St. Maria in Brasilien.

Obwohl Synodalität so etwas wie das Paradigma der Stunde ist, ist sie doch so alt wie die Kirche selbst. Der Heilige Johannes Chrysostomos schreibt, dass „Synodalität der Name der Kirche sei“. Synodale Prozesse sind somit keine Begleiterscheinung, nichts Nebensächliches. Synodalität ist im Wesen der Kirche verankert.

In insgesamt sechs Fachvorträgen aus den Bereichen der Kirchengeschichte, Philosophie/Ethik und Fundamentaltheologie/Pastoraltheologie fand ein akademischer Austausch zwischen den Vortragenden und den rund 80 Teilnehmenden statt, der die internationale und interkulturelle Vernetzung stärkte und ebenfalls bereichernde Begegnungen schaffte.

© Bild: Kristiana Schwarz

"Wer bin ich?" - Herkunft von Spenderkindern.

Das Ethik-Institut lud zusammen mit der Katharina Kasper Stiftung am 30. April 2022 zur 16. Medizin-ethischen Fachtagung ein. Thema in diesem Jahr war die Samenspende und die damit implizierten Rechte der daraus entstandenen Kinder. Insgesamt wurden den insgesamt 50 Teilnehmenden vier Fachvorträgen aus den Bereichen Medizin, Recht, Ethik und Selbsthilfeorganisationen vorgestellt, deren Inhalte in der abschließenden Podiumsdiskussion kontrovers diskutiert wurden.

Das Thema der Samenspende bietet mit seinen Implikationen für die Rechte der daraus entstandenen Kinder Diskussionsbedarf.

Dr. Sebastian Hagelauer, Arzt im Kinderwunschzentrum Mittelrhein, legte dazu zu Beginn die Grundlagen aus. Er führte sehr verständlich und kompetent in die reproduktionstechnischen Methoden ein. Dabei zeigte sich die theoretische Machbarkeit von Methode und deren Grenzen (z. B. Verbot der Eizellenspende in Deutschland). Zum Hintergrund: Die Samenspende ist eine gängige Unterstützungsmethode bei verschiedenen medizinischen Vorerkrankungen.

Frau Dr. Petra Kutscheid, Medizinethikerin der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper, knüpfte an die Perspektive des Kindes in seinem Lebensrecht und seiner eigenen Würde an. Sie problematisierte u. a. die Leihmutterschaft und den Handel mit reproduktiven Materialien. Es gehe in dieser ernsthaften Diskussion nicht ausschließlich um richtig oder falsch, sondern vorrangig um die Einbeziehung der Anwaltschaft des Kindes.

Frau Dr. Helga Müller, eine auf Samenspenden spezialisierte Rechtsanwältin aus Frankfurt, untermauerte die Thematik mit den entsprechenden juristischen Hintergründen. Ihre Arbeit widmet sich der Aufgabe, Spenderkindern Einblicke in ihre Herkunftsunterlagen zu ermöglichen. Trotz klarer rechtlicher Regelung sei dies jedoch immer noch schwierig und benötige aus diesem Grund juristische Anwaltschaft. Durch das Wissen der Vaterschaft erfolgt zunehmend auch der Suchwunsch nach Halbgeschwistern.

Frau Anne Meier-Credner informierte als Psychologin, Psychotherapeutin und Mitglied der Selbsthilfeorganisation „Spenderkinder e.V.“ über ihre Arbeitsinhalte. Sie machte in ihrem Vortag die Bedeutung der Rolle des genetischen Vaters deutlich und stellte heraus, welche Auswirkungen dies auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder hat.

In der abschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Dipl Soz. Arb. Barbara Heun ergab sich ein Perspektivwechsel vom Wunsch der Eltern zu dem erwünschten Kind. Dabei wurde deutlich: Beratung und Begleitung ist ein wichtiges Angebot über die medizinischen Angebote hinaus.

Zum Abschluss der Tagung, die erstmals im Hybridformat stattgefunden hat, zeigten sich die digitalen wie präsenten Teilnehmenden sehr bewegt und ermutigt, die Diskussion weiterzuführen.

Die Vortragsinhalte der Referierenden können über die Katharina Kasper Stiftung angefragt werden.

© Inge Hülpes/Bistum Trier

Markt der Möglichkeiten

Trier, den 25.09.2021: Bei der Feier des 70-jährigen Bestehens der Theologischen Fakultät Trier und dem Gedenktag des Fakultätspatrons Hieronymus wurde ein „Markt der Möglichkeiten“ geschaffen, auf dem auch das Ethik-Institut Vallendar-Trier vertreten war. Ehrengast an diesem Tag war der Erzbischof und Apostolische Nuntius Nikola Eterovi?, der gemeinsam mit Bischof Dr. Stefan Ackermann das Akademische Forum besuchte. Als einer von sieben Ständen, hatte das Ethik-Institut die Möglichkeit, seine Arbeit vorzustellen. Im Gespräch mit dem Nuntius legte Prof. Dr. Ingo Proft, Direktor des Ethik-Instituts dar, wie das Institut aufgebaut ist, welche Themenschwerpunkte an seinen Standorten Vallendar und Trier bearbeitet werden und schlug dabei immer wieder eine Brücke zur praktischen Arbeit der Ethik in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, die das Ethik-Institut und der Ethikrat unter anderem berät. Der Anlass wurde auch genutzt, um den neuen Studiengang „Theologie und Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen“ vorzustellen. Dieser bietet eine solide akademische Ausbildung für das künftige Führungspersonal im Gesundheits- und Sozialsektor. Die Schwerpunkte liegen auf christlicher Anthropologie, nachhaltigem Handeln in Gesellschaft und Kultur, aber auch auf der Vermittlung von Management- und Leadership-Kompetenzen.

Veranstaltungen 2021

©W. Lerchen

"Jesus Christ Superstar - Glaube in Pop-Kultur"

Am 18. – 19.06.2021 fand an der Vinzenz Pallotti University (VP-Uni) ein Seminar mit dem Titel „Jesus Christ Superstar – Glaube in Pop-Kultur“ statt. Es nahmen sowohl Studierende der Vinzenz Pallotti University, als auch der Theologischen Fakultät Trier an dem gemeinschaftlich veranstalteten Blockseminar teil, das unter der Leitung von Prof. Dr. Ingo Proft und JProf. Dr. Stefan Laurs stand.

Thema der Veranstaltung war eine aktuelle Verbindung von Glaube, Sinnfrage und Musik. Es zeigte sich: Religiöse Motive erfahren in der Musik seit Jahrhunderten eine große Aufmerksamkeit. Im 20. Jahrhundert hat sich jedoch eine völlig neue Musikkultur etabliert, die abseits institutionalisierter Formen des Glaubens eine ganz eigene Suche nach Gott begründet. Zwischen einem wiedererstarkten Paganismus, esoterischer Wohlfühlkultur, politischen Protestsongs oder einfach nur absatzorientiertem Livestylepop hat sich neuerlich auch eine wachsende christliche Musikszene entwickelt. Der Vielzahl moderner Ausdrucksformen, sozialer Milieus und Kulturen auf der Suche nach Gott wurde in Form dieses interdisziplinären Seminars nachgespürt. Die Studierenden wurden eingeladen, sich aktiv und praxisnah durch die Wahl eines eigenen Vortragssongs auf eine musikalische Reise zu begeben und neue hermeneutische Zugänge zur Theologie zu erschließen.

©K. Schwarz

© bbt-Gruppe

Symposium Assistierter Suizid

Am 26.04.2021 fand das Symposium zum Thema „Assistierter Suizid“ statt. Zu den Veranstaltern gehörten u.a. das Ethik-Institut Vallendar-Trier, die Malteser, die BBT-Gruppe und die Hildegard Stiftung.

© Ethik-Institut

Leadership and Management

Am 22.-23. Februar 2021 begleitete Prof. Dr. Ingo Proft, Direktor des Ethik-Instituts Vallendar-Trier, den vierten Teil der Fortbildungsreihe „Corporate Social Responsibility“. Der zweitägige Online-Kurs stand unter dem Thema „Leadership und Management“. Die 15 TeilnehmerInnen beschäftigten sich in insgesamt vier Einheiten mit verschiedenen Führungstypen, Managementtools, dem Begriff der Unternehmenskultur und der „Kultur der Achtsamkeit“. Der Kurs war mit theoretischen und praktischen Bausteinen gestaltet, was den TeilnehmerInnen ermöglichte, das kürzlich erworbene Wissen direkt praktisch anzuwenden.

Veranstaltungen 2020

© Caritasverband Diözese Trier

Selbstbestimmung am Lebensende

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “caritas concept” des Bistums Trier wurde Prof. Dr. Ingo Proft zum Thema “Selbstbestimmung am Lebensende” interviewt.

© B. Leuchtenberg

Trierer Hospizabend 2020

Trier, den 14.10.2020 – Knapp 130 Interessierte nahmen am vergangenen Mittwoch am Trierer Hospizabend teil und füllten die Konstantinbasilika fast bis auf den letzten möglichen Platz. Anlass war der Welthospiztag, der traditionell im Oktober begangen wird.

Wegen der aktuellen Corona-Pandemie fand der jährliche Trierer Hospiztag in geändertem Format als Hospizabend statt. Institutionen und Vereine aus Kirche, Sozialwesen, Pflege und Gesundheit hatten zum Vortrag von Prof. Dr. Ingo Proft zum Thema „Ich will niemandem zur Last fallen! – Autonomie am Lebensende“ eingeladen. Zu Beginn seines Vortrags stand die Klärung der Begriffe „Autonomie“ und „Selbstbestimmung“. Er betonte, dass je nach persönlicher Lebenshaltung diese Begriffe sehr unterschiedlich definiert werden können. So gebe es neben der christlichen Deutung von Selbstbestimmung als unantastbares Geschenk auch leistungstheoretische, kommunikationstheoretische oder werttheoretische Ansätze. „Gerade an der Grenze des Lebens bedarf es eines besonderen Gespürs für individuelle Bedürfnisse, für die Persönlichkeit und die Lebensbiografie des jeweiligen Menschen. Hier braucht es Sensibilität und Offenheit und den Mut zuzuhören“, so Ingo Proft.

Da aus Gründen des Infektionsschutzes nicht alle Interessierten an dem Hospizabend teilnehmen konnten, wurde der Vortrag von Prof. Dr. Ingo Proft aufgezeichnet.

© Ethik-Institut

Kursstart "Human Development"

In Kürze startet ein Zertifikatskurs zum/zur Personalentwickler/-in mit dem Thema “Human Development”.

Die zertifizierte Weiterbildung befähigt Personalentwickler, strategische Maßnahmen aus den Unternehmenszielen abzuleiten, operative Personalentwicklungs-maßnahmen (Aus-/Fort- und Weiterbildung) zu entwickeln und eine nachhaltige unternehmensweite Lernkultur zu implementieren. Auf Basis konkreter Fragen werden praxisnah Interessen und Fähigkeiten der Mitarbeiter aufgegriffen und kooperativ personalisierte Kompetenzmodelle für eine erfolgreiche Personal- und Organisationsentwicklung erarbeitet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier und unter info@ethik-institut-vallendar.de

Ethik-Institut Vallendar-Trier eröffnet

Trier/Vallendar, den 28.07.2020 – Nicht erst die Corona-Krise hat gezeigt, dass ethische Fragen insbesondere mit Blick auf den Gesundheitssektor zunehmen und an Komplexität gewinnen. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, haben die Vinzenz Pallotti University (VP-Uni), die Theologische Fakultät Trier und die BBT-Gruppe (Barmherzigen Brüder Trier) als konstitutiver Kooperationspartner gemeinsam das Ethik-Institut Vallendar-Trier gegründet. Am 24. Juli 2020 ist das Institut im Rahmen eines Festaktes eröffnet worden. Im Anschluss segnete Bischof Dr. Stephan Ackermann die Räumlichkeiten im Geburtshaus des Begründers der Katholischen Soziallehre, Oswald von Nell-Breuning, ein.

Der Standort Trier unter der Leitung von Prof. Dr. Ingo Proft (VP-Uni) setzt seine Schwerpunkte auf Organisations- und Unternehmensethik und versteht sich als Ergänzung zu dem 2006 von Prof. em. Dr. Heribert Niederschlag SAC gegründeten Ethik-Institut an der Vinzenz Pallotti University, das vornehmlich Fragen der Medizin- und Pflegeethik untersucht. In Planung ist außerdem die Einführung des Masterstudiengangs Theologie und Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen.

Vortragsprogramm "Angewandte Ethik" 2020

Kursstart "Human Development"

In Kürze startet ein Zertifikatskurs zum/zur Personalentwickler/-in mit dem Thema “Human Development”.

Die zertifizierte Weiterbildung befähigt Personalentwickler, strategische Maßnahmen aus den Unternehmenszielen abzuleiten, operative Personalentwicklungs-maßnahmen (Aus-/Fort- und Weiterbildung) zu entwickeln und eine nachhaltige unternehmensweite Lernkultur zu implementieren. Auf Basis konkreter Fragen werden praxisnah Interessen und Fähigkeiten der Mitarbeiter aufgegriffen und kooperativ personalisierte Kompetenzmodelle für eine erfolgreiche Personal- und Organisationsentwicklung erarbeitet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier und unter info@ethik-institut-vallendar.de

Offenes Liturgiekolloquium

“Klimawandel – Schöpfung – Liturgie”

Dienstag, 21.01.2020, 18 Uhr

Referenten:
Prof. Dr. Ingo Proft
Prof. Dr. Andreas Redtenbacher

Veranstaltungen 2019

Seminar Wirtschaftsethik

Ist Reichtum unethisch? Wie funktionieren eigentlich Börse, Aktien und Geldanlagen, …?

Am 29. – 30.11.2019 fand an der Vinzenz Pallotti University (VP-Uni) ein Seminar zum Thema Wirtschaftsethik statt. Es nahmen sowohl Studierende aus Vallendar, als auch aus Trier teil. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ingo Proft wurden unter anderem Fragen behandelt wie „Was sind die Unterschiede zwischen Realwirtschaft und Finanzwirtschaft?“, „Wie kann heute ein nachhaltiges und ethisch verantwortliches Wirtschaften gelingen?“ und „Welche Möglichkeiten haben Privatpersonen Vorsorge zu treffen für Familie, Alter und Rente?“.

Scholarship Fall 2019 Regent College Vancouver

Scholar-in-Residence

Diploma, Catholic Theology and PhD, Moral Theology and Ethics (Catholic University of Vallendar); State Doctorate (Catholic Faculty Trier)

Dr. Ingo Proft is Associate Professor of Theological Ethics, Society, and Welfare at Vallander University, Germany. He began as an assistant in 2005 at the Cardinal Walter Kasper Institute and the Institute of Ethic at the Catholic University of Vallendar. He supported the founding and building up of two institutes during his doctorate, focusing on the combination of dogmatic theology, moral theology, and ethics to give theology a practical relevance for life.
The dogmatic theology aspect of his work includes the editing of the Collected Works of Cardinal Walter Kasper, as well as several “Festschriften.” Dr. Proft has also worked with the Cardinal Kasper Institute, accompanying more than 100 publications and scientific studies of students and international scholars.

Dr. Proft’s 2010 dissertation concerned changes in the German Health Care System, and his subsequent work has continued to focus on ethics. He has taught at high schools and universities in Vallendar, Mainz and Trier as a lecturer of Catholic Theology and Ethics. He is a member of several national research programs in ethics and health care.
In 2016, Dr. Proft was appointed as director of the Institute for Applied Ethics (Vallendar). In 2018, he received the “Lorenz-Werthmann-Price” for his state doctorate about “Epieikeia.”

In fall 2019 he is invited to an international scholarprogram starting a research project “A moral subject in a multicultural society” at Regent College, Vancouver.

Areas of expertise

  • Theological ethics
  • Healthcare
  • Social welfare
  • Cultural and value changes in societies

Bildrechte: Regent College

Corporate Social Responsibility Fortbildung 2019/20

Unternehmerische Verantwortung gegenüber Gesellschaft, Teilgruppen und Umwelt findet Ausdruck im Konzept von Corporate Social Responsibility (CSR). Als Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung ist CSR auf die Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales ausgerichtet. Als globales Konzept wird CSR im regionalen Kontext erlebbar (think global, act local). Gerade im Spannungsfeld von Gemeinwohlorientierung, persönlicher Überzeugung und Rentabilität stoßen Unternehmen und Menschen an die Grenzen von Anspruch und Wirklichkeit. Die Auseinandersetzung mit CSR stellt eine Herausforderung und Chance dar, eine nachhaltige und gerechte Zukunft zu gestalten.

Erfahren Sie jetzt mehr über die Fortbildungsreihe der Hildegard Stiftung et. al. in Kooperation mit dem Ethik-Institut Vallendar!

15. Medizinethische Fachtagung

Vallendar, 11.05.2019

Zum 15. Mal fand die Medizinethische Fachtagung an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Ethik-Institut Vallendar, der Katharina Kasper- Stiftung und dem Institut für wissenschaftliche Weiterbildung (IWW). Die Tagung stand in diesem Jahr unter dem Thema “Pränatales Kindeswohl. Elterliche, ärztliche, beraterische und gesellschaftliche Verantwortung”. Es nahmen insgesamt rund 100 Interessierte teil.
Die vorgeburtliche Entwicklung eines Kindes steht unter vielfältigen Einflüssen auf Zelldifferenzierung, Organ­entwicklung und Wachstum. Neben genetischen und krankheitsbezogenen Faktoren wirken spezifische Schädigungen in unterschiedlichen Schwangerschafts­phasen. Gynäkologlnnen, Hebammen, Beraterinnen in­formieren werdende Eltern über den Umgang mit Alkohol, Nikotin, Medikamenten, Infektionen und Drogen. Sie sehen deren individuelles Verhalten in der Schwanger­schaft, wie die Folgen bei vorgeburtlich geschädigten Kindern mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS), Drogen­entzugsproblematik oder anderen körperlichen oder mentalen Auffälligkeiten.
Die 15. Medizinethische Fachtagung näherte sich aus dem medizinischen, präventiven, medizinethischen und elterlichen Blickwinkel der Thematik an. Sie hat mit einer interdisziplinären Podiumsdiskussion die Implika­tionen für den beraterischen Bedarf herausgearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer

Die Veranstaltung wurde mitgeschnitten und kann auf unserem YouTube-Kanal nachgehört werden.

Zu den Podcasts

Bildrechte: Timo M. Kessler

Veranstaltungen 2018

Eigentum - zwischen Freiheitsrecht und sozialem Vorbehalt

Vallendar, 24.11.2018

Zu einem Fachvortrag zum Thema “Wirtschaftsethik – zwischen Anspruch und Wirklichkeit” lud das Ethik-Institut an der Vinzenz Pallotti University interessierte Studierende der Universitäten Vallendar und Trier ein. Nach einer kurzen Einführung zum Verhältnis von Ethik und Ökonomia im Kontext der griechischen Tugendlehre durch Prof. Dr. Ingo Proft stellte Dr. Ludwig Engels, Köln grundlegende Anforderungen und Herausforderungen an eine Wirtschaftsethik dar. Aus wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Perspektive berichtete Dr. Engels von zahlreichen Erfahrungen als langjähriges Vorstandsmitglied in den Aufsichtsräten mittelständischer Unternehmen in Deutschland und den USA.

Anschauliche Beispiele aus den Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus, bis hin zur Rüstungsindustrie, erlaubten den Teilnehmern nicht nur einen Einblick “behind the scenes”, sondern schafften zugleich ein Bewusstsein von der Bedeutung einer Verantwortungsethik im Dialog mit Erfolgs- und Gesinnungsethik.

Corporate Social Responsbility (CSR) stellte ebenso einen wichtigen Bestandteil der lebendigen Diskussion im Nachgang des Vortrags dar, wie die Möglichkeit, kulturspezifische Wertvorstellungen unter den Teilnehmern zu diskutieren.

Bildrechte: Ethik-Institut

14. Medizinethische Fachtagung

Vallendar, 28.04.2018

Die 14. Medizinethische Fachtagung nahm sich des Themas “Die Kraft des Wortes” im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung an. Die Zusammenarbeit der Katharina Kasper Stiftung, des Instituts für Wissenschaftliche Weiterbildung und des Ethik-Instituts widmete sich in besonderer Weise der Förderung von Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit dem gesprochenen Wort.

Rund 100 Teilnehmer nahmen das Angebot der Veranstalter war und beteiligten sich aktiv an den Beiträgen und Impulsen zu einer reflektierten Gesprächskultur.

Die Beiträge der Veranstaltung sind als Podcast abrufbar.

Bildrechte: Ethik-Institut

Ringvorlesung Heilung und Heil

Zu Beginn eines jeden Jahres lässt sich ein sprunghafter Anstieg der Mitgliederzahlen in Fitnessstudios feststellen. Zahlreiche Zeitschriften bieten Diäten und Rezepte zum Abnehmen an. Es gibt zunehmend ein Streben nach vermeintlicher Normalität – Norm verstanden Ideal. Doch ist ein BMI von mehr als 24 bereits unnormal und damit ein Defizit? Wo endet letztlich Gesundheit und wo beginnt Krankheit?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich auch der Leiter des Ethik-Instituts an der Vinzenz Pallotti University (VP-Uni), Prof. Dr. Ingo Proft im Rahmen der Ringvorlesung am 25.01.2018 in der Stadtbibliothek Koblenz. Ingo Proft begleitet als Moraltheologe und Ethiker viele Einrichtungen im Gesundheitswesen. In Gesprächen mit Ärzten, Pflegekräften und besonders mit Patienten tauchen diese Fragen immer wieder auf. Eine Identifikation von Gesundheit und Normalität birgt gerade heute viele Gefahren. So wird Gesundheit häufig als eine Selbstverständlichkeit definiert. Mehr noch: Wir nehmen erst dann unsere Gesundheit wahr, wenn wir krank sind.

Bildrechte: Timo M. Kessler

Veranstaltungen 2017

Frankfurter Buchmesse 11.-15.10.2017

Frankfurt, 12.10.2017

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wurden aktuelle Publikationen des Ethik-Instituts präsentiert. Im Fachbereich Theologie stellte Prof. Dr. Ingo Proft (VP-Uni) als Herausgeber bzw. Autor die Bücher “Was heißt schon alt?” sowie “Epikie. Ein integratives Handlungsprinzip” dem interessierten Fachpublikum vor.

Die Bücher sind 2017 im Verlag Grünewald erschienen und können über den Buchhandel sowie über das Ethik-Institut Vallendar bezogen werden.

Blick ins Buch:

Epikie. Ein integratives Handlungsprinzip zur Verlebendigung von Leitbildprozessen in konfessionellen Krankenhäusern

Was heißt schon alt? Theologische, ethische und pflegewissenschaftliche Perspektiven

Bildrechte: Ethik-Institut

Eigentum verpflichtet. Akademischer Festakt 2017

Vallendar, 21.07.2017

Im Rahmen des akademischen Festaktes zum Abschluss des Sommersemesters 2017 hielt Dr. habil. Ingo Proft den Festvortrag zum Thema “Eigentum verpflichtet. Zur materiellen Dimension sozialer Verantwortung.”

Im Anschluss wurde Dr. Proft zum außerplanmäßigen Professor i.K. für Theologische Ethik, Gesellschaft und Sozialwesen ernannt.

Rund 150 Gäste, Freunde und Förderer der Hochschule ließen den Semesterabschluss mit einem feierlichen Gottesdienst und dem traditionellen Sommerfest ausklingen.

Zum Festvortrag

Bildrechte: Ethik-Institut

Die Wahrheit über das Sterben (Prof. Dr. Ernst Engelke)

Vallendar, 26.06.2017

Das Thema “Die Wahrheit über das Sterben. Wie wir besser damit umgehen” war Gegenstand einer gemeinsamen Veranstaltung des Ethik-Instituts an der Vinzenz Pallotti University (VP-Uni) und der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Vinzenz Pallotti University. Der Referent des Abends und Autor des gleichnamigen Buches, Prof. Dr. Ernst Engelke, führte die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Frage nach der Wahrheit am bzw. im Krankenbett ein. Engelke betonte, dass diese nicht nur sehr ambivalent, sondern letztlich auch wesentlicher Ausdruck gelingender Kommunikation ist. “Kein Sterben gleicht dem anderen – es bedarf einer Kultur des Zuhörens und des Mitgehens”, sagte Engelke. Das Sprechen in Bildern und Vergleichen helfe Menschen in existenziellen Situationen am Ende ihres Lebens, dem eigenen Erleben Ausdruck zu geben und biete einen wichtigen Ansatzpunkt in der Begleitung von Menschen in der letzten Phase ihres Lebens. Die Teilnehmer verließen die rund zweistündige Veranstaltung mit vielen Eindrücken und persönlichen Anregungen für eine gelingende Begegnung mit Sterbenden. Weitere Veranstaltungen sind für den Herbst 2017 in Planung.

Bildrechte: Ethik-Institut

Antrittsvorlesung von Dr. theol. habil. Ingo Prof

Trier, 15.05.2017

Im Rahmen eines Festaktes mit rund 90 Gästen fand in der Promotionsaula des Trier Priesterseminars die Habilitationsfeier von Dr. theol. habil. Ingo Proft (Leiter des Ethik Instituts Vallendar) statt. In Anwesenheit von Bischof Dr. Stephan Ackermann und zahlreichen Mitgliedern der Theologischen Fakultäten Trier und Vallendar, des Trierer Domkapitels sowie konfessioneller Trägerschaften von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bistum Trier überreichte der Rektor der Theologischen Fakultät Prof. Dr. Johannes Brantl die Habilitationsurkunde. Professor Brantl ging in seiner Eröffnung auf die Relevanz des Themas der Habilitation von Dr. Proft für die zukünftige Entwicklung konfessioneller Trägerschaften im Gesundheitswesen ein. Er attestierte dem Werk eine „profunde Ausarbeitung und gute Lesbarkeit“ zu der komplexen Frage nach der Leitbildentwicklung in konfessionellen Krankenhäusern. Dr. Proft bedankte sich für die fachlich wie mitmenschlich sehr wertschätzende Begleitung durch die Gutachter Prof. Dr. Johannes Brantl (Erstgutachter) und Prof. Dr. Martin Lörsch (Zweitgutachter). In seiner anschließenden Antrittsvorlesung führte Dr. Proft die Zuhörer in die Frage ein: „Gewissen letzte Instanz oder persönlicher Vorbehalt?“.

Die Antrittsvorlesung als Podcast anhören: hier

Weitere Information zum Buch finden Sie unter: http://www.gruenewaldverlag.de/epikie-p-1330.html

Bildrechte: P. Jürgen Riegel SAC.

Vallendar, 11.05.2019

Zum 15. Mal fand die Medizinethische Fachtagung an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Ethik-Institut Vallendar, der Katharina Kasper- Stiftung und dem Institut für wissenschaftliche Weiterbildung (IWW). Die Tagung stand in diesem Jahr unter dem Thema “Pränatales Kindeswohl. Elterliche, ärztliche, beraterische und gesellschaftliche Verantwortung”. Es nahmen insgesamt rund 100 Interessierte teil.
Die vorgeburtliche Entwicklung eines Kindes steht unter vielfältigen Einflüssen auf Zelldifferenzierung, Organ­entwicklung und Wachstum. Neben genetischen und krankheitsbezogenen Faktoren wirken spezifische Schädigungen in unterschiedlichen Schwangerschafts­phasen. Gynäkologlnnen, Hebammen, Beraterinnen in­formieren werdende Eltern über den Umgang mit Alkohol, Nikotin, Medikamenten, Infektionen und Drogen. Sie sehen deren individuelles Verhalten in der Schwanger­schaft, wie die Folgen bei vorgeburtlich geschädigten Kindern mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS), Drogen­entzugsproblematik oder anderen körperlichen oder mentalen Auffälligkeiten.
Die 15. Medizinethische Fachtagung näherte sich aus dem medizinischen, präventiven, medizinethischen und elterlichen Blickwinkel der Thematik an. Sie hat mit einer interdisziplinären Podiumsdiskussion die Implika­tionen für den beraterischen Bedarf herausgearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer

Die Veranstaltung wurde mitgeschnitten und kann auf unserem YouTube-Kanal nachgehört werden.

Zu den Podcasts

Bildrechte: Timo M. Kessler

Neugeborene an der (Über-)lebensgrenze 06.05.2017

Vallendar, 09.05.2017

Wenn das Leben eines Kindes im frühen Entwicklungsstadium bedroht ist, stellen sich für die Eltern und das medizinische und beraterische Fachpersonal weitreichende Fragen und Entscheidungsoptionen.

Zu diesem Thema veranstaltete die Katharina Kasper-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) der Vinzenz Pallotti University (VP-Uni) und dem Ethik-Institut an der VP-Uni ihre 13. medizinethischen Fachtagung. Rund 100 Personen aus den Berufsgruppen Medizin, Pflege, Beratung, Pädagogik, Seelsorge sowie betroffene Familien nahmen an der Veranstaltung teil. Den Eröffnungsvortrag “Intensivmedizin und Neopalliativmedizin im Diskurs” hielt Dr. Ann Carolin Longardt, Klinik für Neonatologie der Charité Berlin. Helga Beisel von der Selbsthilfe-Initiative “Leere Wiege Landau/Pfalz” referierte über das Landesbestattungsgesetz und die Trauerbegleitung bei früh verstorbenen Kindern. Dr. Ingo Proft, Leiter des Ethik-Instituts, ging ethischen Fragen im Bereich der Neopalliativmedizin nach unter dem Titel “Leben ermöglichen – Sterben zulassen”.

So Prof. Dr. Ursula Rieke, Ärztliche Leitung/Stiftungsvorstand der Katharina Kasper Stiftung Dernbach, widmete sich in ihren Ausführungen der “Prozessbegleitenden Beratung bei schwerwiegenden vorgeburtlichen Diagnosen – Erfahrungen einer psychosozialen Fachberatungstelle”. Einen sehr persönlichen Einblick in die Thematik bot indes der Erfahrungsbericht des Elternpaares Lutosch/Möllmann aus Greifswald.

Ausgewählte Beiträge der Fachtagung sind als Podcast abrufbar.

Bildrechte: Timo M. Kessler

Vallendar, 09.05.2017

Wenn das Leben eines Kindes im frühen Entwicklungsstadium bedroht ist, stellen sich für die Eltern und das medizinische und beraterische Fachpersonal weitreichende Fragen und Entscheidungsoptionen.

Zu diesem Thema veranstaltete die Katharina Kasper-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) der Vinzenz Pallotti University (VP-Uni) und dem Ethik-Institut an der Vinzenz Pallotti University ihre 13. medizinethischen Fachtagung. Rund 100 Personen aus den Berufsgruppen Medizin, Pflege, Beratung, Pädagogik, Seelsorge sowie betroffene Familien nahmen an der Veranstaltung teil. Den Eröffnungsvortrag “Intensivmedizin und Neopalliativmedizin im Diskurs” hielt Dr. Ann Carolin Longardt, Klinik für Neonatologie der Charité Berlin. Helga Beisel von der Selbsthilfe-Initiative “Leere Wiege Landau/Pfalz” referierte über das Landesbestattungsgesetz und die Trauerbegleitung bei früh verstorbenen Kindern. Dr. Ingo Proft, Leiter des Ethik-Instituts, ging ethischen Fragen im Bereich der Neopalliativmedizin nach unter dem Titel “Leben ermöglichen – Sterben zulassen”.

So Prof. Dr. Ursula Rieke, Ärztliche Leitung/Stiftungsvorstand der Katharina Kasper Stiftung Dernbach, widmete sich in ihren Ausführungen der “Prozessbegleitenden Beratung bei schwerwiegenden vorgeburtlichen Diagnosen – Erfahrungen einer psychosozialen Fachberatungstelle”. Einen sehr persönlichen Einblick in die Thematik bot indes der Erfahrungsbericht des Elternpaares Lutosch/Möllmann aus Greifswald.

Ausgewählte Beiträge der Fachtagung sind als Podcast abrufbar.

Bildrechte: Timo M. Kessler

"Gesund geführt mit der Papst Franziskus Formel"

Vallendar, den 23.01.2017

Dr. Erny Gillen referierte zum Abschluss des Kurses “Gesund führen 2016” vor rund 40 Teilnehmern zu Fragen gelingender Führung von Krankenhäusern und Einrichtungen des Gesundheitswesen. Auf Grundlage der von Papst Franziskus entwickelten Führungsleitlinie stellte er ein Konzept zur ethischen Entscheidungsfindung in Krankenhäusern vor. Grundlegend machte Gillen auf die Unterscheidung von Leadership und Management aufmerksam: “Wir brauchen wieder echte leader in einem Unternehmen, Personen, die am System arbeiten und nicht nur im System.” In diesem Zusammenhang kommen auch die 4 Prinzipien, die Gillen als die “Papst Franziskus Formel” bezeichnet, zur Anwendung:

  1. Zeit hat einen Vorrang vor dem Raum
  2. Einheit steht über dem Konflikt
  3. Wirklichkeit genießt Vorrang vor der Idee
  4. Das Ganze ist größer als die Teile

In Gestalt eines Oktaeders veranschaulichte Gillen, wie die vorgenannten Prinzipien auf konkrete Fragen zur Anwendung zu bringen sind und welche Erkenntnisse sich daraus für die Praxis ergeben.

Der anschließende rund einstündige Austausch von Publikum und Referent zeigte das große Interesse der Veranstaltungsteilnehmer an der vorgestellten Methode und regte zu weiteren Veranstaltungen dieses Formats an.

Informationen zur Publikation “Gesund geführt mit der Papst Franziskus Formel” sowie zum Referenten können über das Ethik-Institut bezogen werden.

Den Vortrag finden Sie hier als Videocast.

Bildrechte: Ethik-Institut

Veranstaltungen 2016

10 Jahre Ethik-Institut Vallendar

Am 26. November 2016 wurde das 10-jährige Jubiläum des Ethik-Institutes an der Vinzenz Pallotti University (VP-Uni) gefeiert und zugleich Prof. em. Dr. Heribert Niederschlag SAC als Leiter des Instituts verabschiedet. Das im November 2006 gegründete Ethik-Institut wurde seit Anbeginn an von ihm geleitet.

Prof. Niederschlag erinnerte in seinem Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre an die vielfältigen ethischen Themenfelder, derer sich das Ethik-Institut angenommen hat und lobte die interdisziplinäre Arbeit an wichtigen ethischen Themen. Dabei hob er besonders die Expertenarbeit hervor, die in den Fachgremien geleistet wird. Hierzu gehört der „Ethikrat in der Diözese Trier“ mit seiner Geschäftsstelle im Ethik-Institut an der Vinzenz Pallotti University.

Heribert Niederschlag verabschiedete sich von der Leitung des Ethik-Instituts, die nun sein langjähriger Mitarbeiter Dr. Ingo Proft übernimmt. Seinem Nachfolger gab Prof. Niederschlag SAC mit auf den Weg, mit Geduld und Kreativität ein Kompetenzzentrum für offene und zukunftsfähige christliche Ethik weiterzuentwickeln, die den kranken, alten, behinderten und sterbenden Menschen zugutekommt.

Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Dr. h.c. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a. D. zum Thema „Recht und Gerechtigkeit im Gesundheitswesen“. Das Schlusswort hielt Sr. Dr. h.c. M. Basina Kloos.

Bildrechte: Ethik-Institut

Tagung "Kind(er)leben"

Zur 12. medizinethischen Tagung in Vallendar trafen sich 70 Teilnehmer aus medizinischen, beratenden und seelsorglichen Berufen anlässlich des Themas: “Kind(er)leben – Einfluss von Pränatalmedizin auf Familienplanung und Geschwisterthemen”.

Vielfach unterliegen heute Schwangerschaft, der Wunsch nach Kindern und das Familienleben selbst gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen und einem umfangreichen medizinischen Fortschritt, besonders im Bereich der Implementierung neuer Diagnostiken und Therapieformen. Zur Erfüllung des Wunsches nach einem Kind und einem “richtigen” Familienleben stehen zudem zahlreiche Techniken und Verfahren zur Bestimmung möglicher Behinderungen zur Verfügung, die oft ethische Fragen aufwerfen.

Pressebericht zur Tagung

Bildrechte: Ethik-Institut

Kurzbeitrag "10 Jahre Ethik-Institut" TV Mittelrhein

Fühlen Sie sich berufen?

Gerne helfen wir Ihnen bei der Entscheidungsfindung und bei offenen Fragen rund um das Studium an der Vinzenz Pallotti University unter Studierendenservice@vp-uni.de.