VP-Uni Brains
Placebo-Effekte: Warum eine Herzoperation im Kopf beginnt
Wie kann eine psychologische Vorbereitung den Erfolg einer Herzoperation beeinflussen?
Mittlerweile hat die Forschung gezeigt, dass der Erfolg einer Herzoperation im Sinne einer positiven Lebensqualität des/der Patient:in nicht nur davon abhängt, wie gut die Operation aus chirurgischer Sicht verlaufen ist. In der zweiten Folge unserer Reihe diskutieren Prof. Dr. habil. Peter J. Weber (Vizepräsident der VP-Uni) und Prof. Dr. Stefan Salzmann (Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie), welche Faktoren auch nach Kontrolle medizinischer Risikofaktoren das postoperative Ergebnis beeinflussen können.
Dabei wird ein Modell der psychologischen Vorbereitung zur Optimierung postoperativer Ergebnisse vorgestellt, das nahelegt, dass es für die bestmögliche Versorgung nicht ausreicht, einfach nur gut zu operieren.
Nächste Folge: Wie misst man Placebo-Effekte bei OPs?
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Woher wissen wir, ob eine präoperative Erwartungsoptimierung Operationsergebnisse tatsächlich verbessern kann? In einer randomisiert-kontrollierten klinischen Studie konnte gezeigt werden, dass eine kurze präoperative psychologische Intervention zur Erwartungsoptimierung vor einer Herzoperation in der Lage ist, die langfristigen Operationsergebnisse positiv zu beeinflussen.
Was ist der Placebo-Effekt? Und wie unterscheidet er sich vom Nocebo-Effekt? Wie wirken die beiden? Und wie kann man Placebo-Effekt klinisch nutzbar machen? In einem Gespräch mit Prof. Dr. habil. Peter J. Weber (Vizepräsident der VP-Uni) gibt Prof. Dr. Stefan Salzmann (Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie) Einblicke in die Mechanismen, die dazu beitragen, dass eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung eben nicht nur durch den pharmakologischen Bestandteil eines Medikaments wirkt.
In dieser Folge von VP-Uni Brains zum Thema „Aufmerksamkeitskontrolle“ zeigt Frau Prof. Dr. Rey-Mermet einer Studentin der Vinzenz Pallotti University anhand von verschiedenen Aufgaben (Stroop, Flanker, Simon, Prosakkaden, Antisakkaden, Stop-Signal), wie Aufmerksamkeitskontrolle gemessen werden kann.
In der dritten Folge unserer Reihe „Sozialpsychologie sozialer Medien“ diskutieren Prof. Dr. habil. Peter J. Weber und Prof. Dr. Phillip Ozimek über die oft übersehenen Auswirkungen von Social Media auf unsere Arbeitsleistung und berufliche Motivation.
In diesem ersten Teil unserer neuen Reihe „Die Sozialpsychologie Sozialer Medien“ erfahren Sie, wie Algorithmen unsere Aufmerksamkeit steuern und welche grundlegenden menschlichen Bedürfnisse durch Social Media befriedigt werden.
Prof. Dr. Alodie Rey-Mermet, Professorin für Allgemeine Psychologie, wurde bei einem französischsprachigen Schweizer Radiosender zu ihrer Forschung über Aufmerksamkeitskontrolle interviewt.
Kontakt

Geschäftsführer, Vizepräsident
Dekan (int.) Fakultät Humanwissenschaften
Prof. Dr. habil. Peter J. Weber
Pallottistr. 3
56179 Vallendar
Tel.: +49 261 6402-262
E-Mail: peter.weber@vp-uni.de




