Prof. Dr. Tanja Gabriele Baudson

Lehrstuhl für Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik

Arbeitsschwerpunkte

Begabungsforschung ist ein sehr vielfältiges und interdisziplinäres Gebiet – das Risiko, dass das Thema irgendwann langweilig wird, hält sich also erfreulicherweise in Grenzen. Als (Hoch-)Begabungsforscherin interessieren mich vier Kernfragen:

  • Was ist (Hoch-)Begabung?
  • Wie können wir (hohe) Begabungen erkennen?
  • Unter welchen Umständen setzen Menschen ihre Potenziale um?
  • Wie kann man sie darin bestmöglich unterstützen?

Dass sich diese Fragen nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern für Menschen jeglichen Alters stellen und am besten mit Hilfe verschiedener Disziplinen im Team beantwortet werden, liegt vermutlich auf der Hand. Unter anderem folgende Teildisziplinen weisen Anknüpfungspunkte in die Begabungsforschung auf:

  • Differentielle Psychologie: Wie unterscheiden sich Menschen hinsichtlich ihrer Begabungen, welche einzigartigen Begabungen charakterisieren jeden?
  • Persönlichkeitspsychologie: Welche Persönlichkeitsmerkmale charakterisieren begabte Menschen, und welche tragen dazu bei, dass sie ihre Potenziale umsetzen und im Leben glücklich werden? Sind das andere Faktoren als bei anderen Menschen – oder doch dieselben?
  • Diagnostik: Welche Tests und Verfahren helfen Psycholog*innen und Praktiker*innen (z. B. Lehrkräften), Begabungen besser zu erkennen?
  • Entwicklungspsychologie: Welche intra- und interpersonalen Katalysatoren tragen zur Entwicklung von Begabungen bei, und wie kommen herausragende Leistungen zustande?
  • Sozialpsychologie und Soziologie: Welche Stereotype haben andere gegenüber begabten Menschen, und welche gesellschaftlichen Strukturen erschweren oder verhindern die Entfaltung von Potenzialen?
  • Pädagogische Psychologie: Wie können wir Begabungen und Begabte fördern, und von welchen Lernbedingungen profitieren (hoch-)begabte Lernende besonders? Dies betrifft sowohl die Leistungs- als auch die sozio-emotionale Förderung. Wie können wir außerdem Lehrkräften helfen, (Hoch-)Begabte bestmöglich zu unterstützen – ohne dass dies zu Lasten anderer Gruppen gehen muss?
  • Klinische Psychologie: Welche Risikofaktoren lassen sich in der Entwicklung (Hoch-)Begabter ausmachen, und welche Risikogruppen gibt es innerhalb der (Hoch-)Begabten? Was brauchen Hochbegabte in der Psychotherapie, und was sollten Therapeut*innen über (Hoch-)Begabung wissen?
  • Arbeits- und Organisationspsychologie: Wie können wir Talente im Berufsleben identifizieren und unterstützen?

Aktuelle Ankündigungen

23.11.22: Online-Infoveranstaltung Psychologie

Sie interessieren sich für ein Studium der Psychologie (B.Sc.) oder der Psychotherapie (M.Sc.) an der Vinzenz Pallotti University und wollen sich gern ein persönliches Bild von uns machen? Dann kommen Sie am 29.11. um 19 Uhr zur virtuellen Studiengangsvorstellung auf Zoom! Prof. Dr. Baudson informiert Sie und beantwortet Ihre Fragen zum Studium.

Schon was anderes vor? Kein Problem! Die Veranstaltung findet regelmäßig statt (jeweils um 19 Uhr online). Nächste Termine:

  • D0., 08.12.

  • Do., 15.12.

  • Mi., 04.01.

  • Mi., 11.01.

Vita

Akademische Positionen

  • seit 09/2022 Professorin für Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und psychologische Diagnostik, Vinzenz Pallotti University
  • 03/2021–08/2022 Professorin für Differentielle Psychologie und psychologische Begabungsforschung, Hochschule Fresenius Heidelberg
  • 10/2019–02/2021 Principal Investigator im Projekt “Faire Chancen auf Begabungsentfaltung” (selbst eingeworbene Stelle, gefördert von der Ferry Porsche Stiftung Stuttgart), Mensa in Deutschland gGmbH
  • 10/2017–09/2019 Vertretungsprofessur Entwicklungs- und Allgemeine Psychologie, Université du Luxembourg
  • 10/2016–09/2017 Vertretungsprofessur Quantitative Methoden, Technische Universität Dortmund
  • 10/2014–09/2016 Vertretungsprofessur Pädagogisch-psychologische Diagnostik, Universität Duisburg-Essen
  • 08/2007–09/2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Trier
  • 08/2005–07/2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Justus-Liebig-Universität Gießen

Wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten

  • 07/2011 Promotion zum Dr. rer. nat. (summa cum laude), Titel der Dissertation: The (Mis-)Measure of Children’s Cognitive Abilities (Universität Trier)
  • 06/2005 Diplom in Psychologie, Titel der Diplomarbeit: Differentielle Wirkfaktoren des computerbasierten Metagedächtnistrainings TAPA – Training with Animated Pedagogical Agents (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn in Kooperation mit Fraunhofer FIT, St. Augustin)
  • 02/2002 Magister in Romanistik/Französische Literaturwissenschaft, Titel der Magisterarbeit: “Le vieux Paris n’est plus” – Darstellung der Großstadterfahrung in Baudelaires Tableaux parisiens (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Akademische Auslandsaufenthalte

  • 10/2017–09/2019 Vertretungsprofessur, Université du Luxembourg, Esch-sur-Alzette, Luxembourg
  • 02–04/2014 Visiting Scholar, Educational Testing Service, Princeton, NJ, USA (gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft)
  • 06–08/2007 Visiting Scholar, Kwansei Gakuin Daigaku, Nishinomiya, Japan (gefördert von der Japan Society for the Promotion of Science)
  • 04/2002–01/2003 Auslandsstudium Psychologie, Kriminologie und Informatik, Bond University of the Gold Coast, Australien (gefördert vom Akademischen Auslandsamt der Universität Bonn)
  • 10/1997–08/1998 Auslandsstudium der Lettres modernes, Université de Paris-Sorbonne, Frankreich

Forschung/Projekte

  • KIQT+ – Deutschsprachige Validierung eines IQ-Tests für hoch- und höchstbegabte Kinder
  • Faire Chancen auf Begabungsentfaltung (gefördert von der Ferry Porsche Stiftung Stuttgart, Alleinantragstellerin)
  • Migrationssensible Assessment-Center – Entwicklung und formative Evaluation (gefördert vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen, Alleinantragstellerin)
  • Lösungsorientiertes Training zur Unterstützung der Selbstentwicklung (LOTUS) – Gesprächsgruppen für hochbegabte Jugendliche (gefördert von der Karg-Stiftung Frankfurt; Co-Antragstellerin: Franzis Preckel)
  • Anbahnung einer internationalen Kooperation mit dem Educational Testing Service, Princeton, NJ, USA (gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft; Alleinantragstellerin)
  • Intelligenz im Grundschulalter – Normierung des Intelligenztests THINK 1–4 (gefördert von Hogrefe, Göttingen; Co-Antragstellerin: Franzis Preckel)
  • Aggressives Lehrerverhalten in Deutschland und Japan (gefördert von der Japan Society for the Promotion of Science; Alleinantragstellerin)

Veröffentlichungen

Begutachtete Veröffentlichungen (Peer-Review) sind mit einem Asterisk (*) gekennzeichnet.

2022

  • *Special Issue des Journal of Intelligence (hg. mit Jakob Pietschnig, Universität Wien)

2021

  • *Baudson, T. G. (2021). Vorstellungen von Intelligenz und Begabung. In V. Müller-Oppliger und G. Weigand (Hrsg.), Handbuch Begabung (S. 115–132). Weinheim: Beltz.
  • Baudson, T. G. & Altieri, Riccardo (2021). Klassismus in Academia. Forschung und Lehre.

2020

  • *Ujma, P., Baudson, T. G., Bódisz, R., & Dresler, M. (2020). Sleep time, social jetlag and intelligence: biological or social factors? Scientific Reports, 10, 7105.
  • *Baudson, T. G. (2020). The responsibility of positive psychology in society. In M. Brohm-Badry, C. Peifer, J. Greve & B. Berend (Hrsg.), Zusammen wachsen – Förderung der positiv-psychologischen Entwicklung von Individuum, Organisation und Gesellschaft (pp. 173–186). Lengerich: Pabst.
  • Baudson, T. G. (2020). (Hoch-)Begabung im Kontext verstehen, erkennen und fördern. VPP aktuell, 48, 4–9. [Reprint.]

2019

  • Baudson, T. G. (2019). (Hoch-)Begabung im Kontext verstehen, erkennen und fördern. Praxis Schulpsychologie, 19 (Sonderheft „Besondere Begabungen“), 8–10.
  • Baudson, T. G. & Köser, S. (2019). Wie schlau bist du wirklich? Wie Lehrkräfte kognitives Potenzial erkennen können. didacta, 3/2019, 18–19.
  • *Haager, J. S. & Baudson, T. G. (Hrsg.) (2019). Kreativität in der Schule – finden, fördern, leben. Wiesbaden: Springer VS. – Darin folgende Kapitel:
    • *Baudson, T. G. (2019). Darf man heutzutage noch unkreativ sein? Das Kreativitätsdispositiv und seine Folgen für die Schule.
    • *Baudson, T. G. (2019). Lieblingsfach: KREA! Wie wir Kreativitätserziehung in den Schulen verankern können.
    • *Baudson, T. G. & Haager, J. S. (2019). Vorwort: Kreativität in der Schule – einige Herausforderungen.
    • *Marseille, M. & Baudson, T. G. (2019). Posttraumatisches Wachstum und Kreativität.
    • *Haager, J. S. & Baudson, T. G. (2019). Kreativität: Wie geht es weiter? Zusammenfassung, Handlungsimplikationen und Zukunftsvisionen.
  • *Baudson, T. G. (2019). Kommentar: Pädagogische Psychologie: eine Disziplin mit Werten. Psychologische Rundschau, 70, 134–135.
  • *Brinker, T. J., Buslaff, F., Suhre, J. L., Silchmüller, M. P., Divizieva, E., Wilhelm, J., … Baudson, T. G., …, & Thomas, R. (2019). Medical student-delivered smoking prevention program for secondary schools: Protocol for the Education Against Tobacco cluster randomized trial. JMIR Research Protocols, 8(4), e13508.
  • Baudson, T. G. (2019). Die Hochschulen in wirtschaftlicher Hand. Welchen Wettbewerb braucht die Wissenschaft? Forschung & Lehre, 5/19, 448–449.

2018

  • *Baudson, T. G. (2018). Schulleistung und Wohlbefinden bei Schülerinnen und Schülern mit Hochbegabung. In K. Rathmann & K. Hurrelmann (Hrsg.), Leistung und Wohlbefinden in der Schule: Herausforderung Inklusion (S. 156–172). Weinheim: Beltz Juventa.
  • *Schlachzig, L., Koch, A. & Baudson, T. G. (2018). Migrations- und fluchtspezifische berufsbezogene Potenziale identifizieren: Theoretische und praktische Erkenntnisse. In M. Brohm-Badry, C. Peifer, J. Greve & B. Berend (Hrsg.), Wie Menschen wachsen. Positiv-psychologische Entwicklung von Individuum, Organisation und Gesellschaft (S. 91–106). Lengerich: Pabst.
  • *Greisen, M., Muller, C., Hornung, C., Baudson, T. G., Martin, R., & Schiltz, C. (2018). Taking language out of the equation: Assessing basic numeral competence without language. Frontiers in Psychology, 9, 1076.
  • Baudson, T. G. (2018). Standpunkt: Raus aus dem Hamsterrad. [Editorial.] Forschung und Lehre, 8/2018, 641.
  • Baudson, T. G. (2018). Wie frei ist die Wissenschaft? [Editorial.] Nachrichten aus der Chemie, 66, 383.
  • Baudson, T. G. (2018). Begabt sein, Identität finden: Fallstricke und Ressourcen der sozialen und emotionalen Entwicklung Begabter. begabt & exzellent, 45, 4–8.
  • Baudson, T. G. (2018). Der „March for Science“ in Deutschland und die Werte der Wissenschaft. das magazin, 2/2018, 7–9. (Schwerpunktheft „Inspirieren statt instruieren: Wissenschaft heute“.)
  • Baudson, T. G. (2018). Hochbegabte: eine besondere Minderheit? Labyrinth, 136, 10– 13.

2017

  • *Baudson, T. G. (2017). Positive Entwicklung zur Leistung – und darüber hinaus. Ein integratives Rahmenmodell zum Verstehen, Erkennen und Fördern von Potenzial. In M. Brohm-Badry, C. Peifer & J. Greve (Hrsg.), Positiv-Psychologische Forschung im deutschsprachigen Raum – State of the Art (S. 37–53). Lengerich: Pabst.
  • *Wollschläger, R. & Baudson, T. G. (2017). Erfassung kognitiver Begabung im Grundschulalter: Das Intelligenzscreening THINK 1–4. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (Reihe Tests & Trends, Bd. 15) (S. 65–81). Göttingen: Hogrefe.
  • *Schmidt, I., Brunner, M., Keller, L., Scherrer, V., Wollschläger, R., Baudson, T. G., & Preckel, F. (2017). Profile formation of academic self-concept in elementary school students in grades 1 to 4. PLoS ONE, 12(5), e0177854.
  • *Baudson, T. G., Jung, N., & Freund, P. A. (2017). Measurement invariance in a grid- based measure of academic self-concept. European Journal of Psychological Assessment, 33, 467–470.
  • Baudson, T. G. (2017). “March for Science” in Deutschland: Rückblick und Ausblick. [Editorial.] Biologie in unserer Zeit, 47, 139–140.
  • Baudson, T. G. (2017). Hochbegabte Schüler/innen: Was Lehrkräfte glauben, wie sie sind. Praxis Schulpsychologie, 10, 11.

2016

  • *Baudson, T. G., & Ziemes, J. (2016) The importance of being gifted: Stages of gifted identity development, their correlates and predictors. Gifted & Talented International, 31, 19–32.
  • *Baudson, T. G., Weber, K. E., & Freund, P. A. (2016). More than only skin deep? Appearance self-concept predicts most of students’ self-esteem. Frontiers in Psychology, 7, 1568.
  • *Baudson, T. G. (2016). The mad genius: still alive and well. Frontiers in Psychology, 7, 368. (Dieser Artikel wurde mit dem „Award for Excellence in Research 2017“ der Mensa Foundation ausgezeichnet.)
  • *Brinker, T., Holzapfel, J., Baudson, T. G., Sies, K., Jakob, L., Baumert, H. … & Kreuter, M. (2016). A photoaging smartphone app promoting poster campaign to reduce smoking prevalence in secondary schools: The Smokerface randomized trial design and baseline characteristics. BMJ Open, 6, e014288.
  • *Baudson, T. G. & Preckel, F. (2016). mini-q: Intelligenzscreening in drei Minuten. Diagnostica, 62, 182–197.
  • *Baudson, T. G., & Preckel, F. (2016). Teachers’ conceptions of gifted and average-ability students on achievement-relevant dimensions. Gifted Child Quarterly, 60, 212– 225. (Both authors contributed equally.)
  • *Baudson, T. G., Fischbach, A., & Preckel, F. (2016). Teacher judgments as measures of children’s cognitive ability: A multilevel analysis. Learning and Individual Differences, 52, 148–156. (Dieser Artikel wurde mit dem „Award for Excellence in Research 2015“ der Mensa Foundation ausgezeichnet.)
  • Baudson, T. G., Wollschläger, R. & Preckel, F. (2016). THINK 1–4. Test zur Erfassung der Intelligenz im Grundschulalter. (Test und Manual.) Göttingen, Germany: Hogrefe.
  • Baudson, T. G. & Preckel, F. (2016). LOTUS – Gesprächsgruppen für hochbegabte Jugendliche (Trainingsmanual). Frankfurt/Main: Karg-Stiftung.
  • Baudson, T. G. & Preckel, F. (2016). LOTUS – Gesprächsgruppen für hochbegabte Jugendliche (Materialband). Frankfurt/Main: Karg-Stiftung.
  • Baudson, T. G. (2016). Mehr als nur von der Muse geküsst? Labyrinth, 128, 12–14.
  • Baudson, T. G. (2016). The end of the party: A new approach to parliamentary democracy. Journal of Brief Ideas. [Online]

2015

  • *Preckel, F., Baudson, T. G., Krolak-Schwerdt, S., & Glock, S. (2015). Gifted and maladjusted? Implicit attitudes and automatic associations related to gifted children. American Educational Research Journal, 52, 1160–1184.
  • Holling, H., Preckel, F., Vock, M., Roßbach, H.-G., Baudson, T. G., Gronostaj, A., Kuger, S. & Schwenk, C. (2015). Begabte Kinder finden und fördern. Ein Ratgeber für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer (3., aktualisierte Aufl.). Berlin: BMBF. (Unveränderter Nachdruck 2017)
  • Baudson, T. G. (2015). mini-q. Ein Drei-Minuten-Intelligenzscreening. Essen: Universität Duisburg-Essen. [Der Test ist auf Anfrage für nichtkommerzielle Forschungsprojekte der scientific community kostenlos als Paper-Pencil-Version und als Modul für Unipark-Projekte verfügbar.]
  • Baudson, T. G., Wollschläger, R., Schmidt, I., & Scherrer, V. (2015). FEESS-K: Eine Kurzfassung von Rauer und Schucks Fragebogens zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen (Unveröff. Forschungsmaterial). Trier: Universität Trier.
  • Baudson, T. G. (2015). Gesprächsgruppen für hochbegabte Jugendliche – Entwicklung gemeinsam diskutieren. Labyrinth, 124, 8–10.

2014

  • *Baudson, T. G., Wollschläger, R., Vock, M., & Preckel, F. (2014). Intellektuelle Hochbegabung. In Lohaus, A. & Glüer, M. (Hrsg.), Entwicklungsförderung im Kindesalter (S. 99–115). Göttingen: Hogrefe.
  • Baudson, T. G. (2014). Standardisierte Tests und individuelle Förderung: unversöhnliche Gegensätze oder unnötige Grabenkämpfe? Karg-Hefte, 6, 66–75.
  • Baudson, T. G. (2014). Entwicklung künstlerischer Begabungen: Die proskenion-Studie. In L. Göhmann (Hrsg.), Dem Nachwuchs eine Bühne geben … Nachwuchs- und Begabtenförderung in den darstellenden Künsten (S. 48–56). München: kopaed.

2013

  • *Baudson, T. G., & Preckel, F. (2013). Development and validation of the German „Test for (Highly) Intelligent Kids (THINK)“. European Journal of Psychological Assessment, 29, 171–181.
  • *Baudson, T. G., & Preckel, F. (2013). Teachers’ implicit personality theories about the gifted: An experimental approach. School Psychology Quarterly, 28, 37–46.
  • *Fischbach, A., Baudson, T. G., Preckel, F., Martin, R., & Brunner, M. (2013). Do teacher judgments of student intelligence predict life outcomes? Learning and Individual Differences, 27, 109–119.
  • *Baudson, T. G. & Preckel, F. (2013). The relationship between intelligence and creativity, and between reasoning ability and divergent thinking. In K. H. Kim, J. C. Kaufman, J. Baer, B. Sriraman & L. Skidmore (Eds.), Creatively gifted students are not like other gifted students: Research, theory, and practice (pp. 205–236). Rotterdam, The Netherlands: Sense Publishers.
  • Preckel, F. & Baudson, T. G. (2013). Hochbegabung. Erkennen – Verstehen – Fördern. München: C. H. Beck.
  • Baudson, T. G. (2013). Hochbegabung im Vorschulalter. kinderzeit, 01/2013, 6–11.
  • Schmitz, F., Baudson, T. G., Preckel, F., Zimprich, D. & Wilhelm, O. (2013). Ulm Speed Battery. Validation of a clerical speed measure (unveröff. Forschungsmaterial). Ulm: Universität Ulm.

2012

  • Kieselhorst, R., Baudson, T. G. & Seemüller, A. (Hrsg.) (2012). Zukunft und Forschung. Göttingen: Cuvillier.

2011

  • *Baudson, T. G. (2011). Synästhesie, Metapher und Kreativität. In M. Dresler (Hrsg.), Kognitive Leistungen. Intelligenz und mentale Fähigkeiten im Spiegel der Neurowissenschaften (S. 125–148). Heidelberg: Spektrum.
  • Seemüller, A. & Baudson, T. G. (Hrsg.) (2011). Transformationen. Interdisziplinäre Betrachtungen. Göttingen: Cuvillier.
  • Baudson, T.G. (2011). Kreativität – Zufall oder harte Arbeit? Ein programmatischer Beitrag. Karg-Hefte, 2, 9–17.
  • Baudson, T. G. (2011). Wie Studierende lernen wollen. Uni-Journal 4/2011, 50.

2010

  • *Baudson, T. G. (2010). Furor poeticus oder chemische Imbalance? Wie sich rauschhafte Zustände auf Kreativität auswirken. In R. Rosenzweig (Hrsg.), Geistesblitz und Neuronendonner. Intuition, Kreativität und Phantasie (S. 61–89). Paderborn: mentis.
  • *Baudson, T. G. (2010). Hochbegabung und Asperger-Autismus. In C. Koop, I. Schenker, G. Müller, S. Welzien, & Karg-Stiftung (Hrsg.), Begabung wagen. Ein Handbuch für den Umgang mit Hochbegabung in Kindertagesstätten (S. 237–243). Weimar: verlag das netz.
  • *Baudson, T. G. (2010). Nominationen von Schülerinnen und Schülern für Begabtenfördermaßnahmen. In F. Preckel, W. Schneider, & H. Holling (Hrsg.), Diagnostik von Hochbegabung (Reihe Tests und Trends/Neue Folge, Bd. 8) (S. 89–117). Göttingen: Hogrefe.
  • Baudson, T. G., Seemüller, A. & Dresler, M. (Hrsg.) (2010). Grenzen unseres Geistes. Stuttgart: Hirzel.
  • Seemüller, A., Baudson, T. G. & Dresler, M. (Hrsg.) (2010). Freiheit. Interdisziplinäre Betrachtungen. Stuttgart, Germany: Hirzel.
  • Baudson, T. G. (2010). Wechsler Preschool and Primary Scale of Intelligence – III (WPPSI-III). [Testrezension.] ZPID – Leibniz-Institut, PsychologieInformation. PSYNDEX Tests – Dokument 6161.
  • Baudson, T. G. (2010). Genug gefaulenzt. Debattenbeitrag zum Thema „Die Prekarisierung der Arbeitswelt“. The European, 19.02.2010. [Online]
  • Baudson, T. G. (2010). Auch Spießer denken das Neue. Wie verrückt muss man als ernstzunehmender Kreativer sein? In T. Ramge (Hrsg.), jetzt neu. Wie wir eine kreative(re) Gesellschaft werden (S. 18–23). Berlin: edition bf2.
  • Horváth, A., Baudson, T. G. & Seel, C. (2010). Wie kreativ ist Deutschland? Eine Online- Befragung mit 271 Teilnehmern lässt ein paar Rückschlüsse zu. In T. Ramge (Hrsg.), jetzt neu. Wie wir eine kreative(re) Gesellschaft werden (S. 24–30). Berlin: edition bf2.
  • Baudson, T. G. (2010). Freud und Leid der Kreativität. Nicht nur die Psychoanalyse kennt viele Gründe, warum Menschen schöpferisch denken. In T. Ramge (Hrsg.), jetzt neu. Wie wir eine kreative(re) Gesellschaft werden (S. 106–109). Berlin: edition bf2.
  • Baudson, T. G. (2010). Was läuft hier falsch? Ein Lob auf den Fehler. Denn er hilft uns mehr als der Vergleich. In T. Ramge (Hrsg.), jetzt neu. Wie wir eine kreative(re) Gesellschaft werden (S. 154–160). Berlin: edition bf2.
  • Baudson, T. G. (2010). „Ich hab gleich Krea.“ Kreative Schule I: So könnte Kreativität als Fach in die Schulen kommen. In T. Ramge (Hrsg.), jetzt neu. Wie wir eine kreative(re) Gesellschaft werden (S. 190–199). Berlin: edition bf2.

2009

  • Baudson, T. G. (2009). Der rheinland-pfälzische Entdeckertag: Ein Förderprojekt für hochbegabte Grundschüler. In S. Schiemann (Hrsg.), Talentförderung Mathematik (S. 379–395). Münster: Lit.
  • Lahmer, M. & Baudson, T. G. (2009). Number forms: Synästhetische Zeitwahrnehmung. In A. Seemüller, T. G. Baudson, & M. Dresler (Hrsg.), Zeit (S. 206– 215). Stuttgart: Hirzel.
  • Baudson, T. G. (2009). Hochbegabung und Kunst: Paralleluniversen oder zwei Seiten einer Medaille? In A. Seemüller, T. G. Baudson, & M. Dresler (Hrsg.), art of mind. Ausstellungskatalog zur documensa I und II (S. 6–8). Planegg: Mensa in Deutschland e. V.
  • Holling, H., Preckel, F., Vock, M., Roßbach, H.-G., Baudson, T. G. & Kuger, S. (2009). Begabte Kinder finden und fördern. Ein Ratgeber für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer (2., erw. Auflage). Berlin: BMBF.
  • Baudson, T. G., Seemüller, A. & Dresler, M. (Hrsg.) (2009). Chronobiology and Chronopsychology. Lengerich: Pabst. – Darin:
    • Baudson, T. G., Seemüller, A. & Dresler, M. (2009). Chronobiology and chronopsychology: An introduction. (pp. 7–12)
  • Seemüller, A., Baudson, T. G. & Dresler, M. (Hrsg.) (2009). Zeit. Stuttgart: Hirzel.
  • Baudson, T. G. (2009). Hochbegabte Mädchen, hochbegabte Frauen. In A. Lehr (Hrsg.), Erfolg – Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden (S. 206–211). München: WE WOMEN + ECONOMY.

2008

  • Baudson, T. G. & Dresler, M. (Hrsg.) (2008). Kreativität und Innovation. Beiträge aus Wirtschaft, Technik und Praxis. Stuttgart: Hirzel.
  • Dresler, M. & Baudson, T. G. (Hrsg.) (2008). Kreativität. Beiträge aus den Natur- und Geisteswissenschaften. Stuttgart: Hirzel. – Darin:
    • Baudson, T. G. (2008). Kreativität und Psychopathologie – „We of the craft are all crazy“. (S. 165–180)
    • Baudson, T. G. (2008): Rausch und Kreativität: Von Flaschengeistern und künstlerischen Paradiesen. (S. 82–87)
    • Baudson, T. G. & Dresler, M. (2008): Kreativität und Intelligenz. (S. 52–63)
  • Baudson, T. G. (2008). Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Kinder – IV. [Testrezension.] ZPID – Leibniz-Institut, PsychologieInformation. PSYNDEX Tests – Dokument 5779.
  • Seemüller, A., Baudson, T. G. & Dresler, M. (Hrsg.) (2008). art of mind. Planegg: Mensa in Germany.

2007

  • Dresler, M. & Klein (=Baudson), T. G. (Hrsg.) (2007). Jenseits des Verstandes. Beiträge aus Philosophie, Psychologie, Wirtschaft und Praxis. Stuttgart: Hirzel. – Darin:
    • Klein (=Baudson), T.G. (2007). Die Rationalisierung des Irrationalen: Autismusund Gefühle. (S. 53–62)
  • Klein (=Baudson), T. G. (2007). Gedächtnis schulen. München: compact. (2. Aufl. 2010 unter dem Titel Gedächtnis trainieren.)

Preise und Auszeichnungen

Wissenschaft und Forschung

  • 05/2018 Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für positiv-psychologische Forschung
  • 04/2018 Auszeichnung als „Hochschullehrerin des Jahres 2018“ durch den Deutschen Hochschulverband
  • 06/2017 Award for Excellence in Research 2017 (Mensa Foundation)
  • 06/2015 Award for Excellence in Research 2015 (Mensa Foundation)
  • 11/2012 Nachwuchsförderpreis für herausragende Dissertationen des Jahres 2011, Freundeskreis Trierer Universität
  • 02/2011 Shortlist „Nachwuchswissenschaftler des Jahres“

Lehre

  • 04/2012 Lehrpreis des Landes Rheinland-Pfalz

Wissenschaftskommunikation

  • 09/2017 Auszeichnung als „Forschungssprecherin des Jahres“ (Sonderpreis für außerordentliche Leistung in der Wissenschaftskommunikation; gemeinsam mit Claus Martin)
  • 06/2016 1. Platz beim Wettbewerb “ScienceLive Ruhr”
  • 04/2016 Scilogs-Preis „Wissenschaftsblog des Jahres 2016“ für das Blog „Hochbegabung“, Spektrum der Wissenschaft

Stipendien

  • 08/2016 Konferenzstipendium der International Society for Intelligence Research
  • 12/2011 Reisestipendium, Deutscher Akademischer Austauschdienst (AERA)
  • 2010–2012 diverse Reisestipendien, Mary-Kingsley-Fonds

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Fachgruppen:
    • Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und psychologische Diagnostik
    • Pädagogische Psychologie
    • Geschichte der Psychologie
  • Deutsche Gesellschaft für Positiv-psychologische Forschung (DGPPF), Leitung der Fachgruppe “Positive Psychologie und Begabung”
  • European Association of Psychological Assessment (EAPA)

Lehre

Im Wintersemester 2022/23 lehre ich in folgenden Modulen:

  • Einführung in die Psychologie (gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Werner Merkle und Michel Keil), Teil “Psychologie als Wissenschaft” (B.Sc. Psychologie)
  • Entwicklungspsychologie (B.Sc. Psychologie, Aufbau-Master Coaching)

Kontakt

Prof. Dr. Tanja Gabriele Baudson

Prof. Dr. Tanja Gabriele Baudson

Vinzenz Pallotti University
Pallottistr. 3, 56179 Vallendar

Tel.: +49 261 6402-355

E-Mail: tanja.baudson@vp-uni.de

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